SVM in der Presse

Der SV Mundelfingen holt 10 000 Euro

Platz zwei beim großen Vereinswettbewerb. Bläserjugend Grüningen erhält auch 10 000 Euro. Kreisweit stimmen über 20 000 Leser ab. 

Riesen-Jubel beim SV Mundelfingen: Für die Vereinsheimsanierung bekommt der Verein 10 000 Euro. Marcel Springindschmitten (links) und Florian Merz halten den Scheck. Mit dem Verein freuen sich VS-OB Kubon (links, mittlere Reihe) und Donaueschingens OB Thorsten Frei (daneben) sowie ganz rechts die Sparkassenvorstände Arendt Gruben und Wolfgang Wurbs.  Bild: Roland Sigwart 

Es war ein Wettbewerb der Superlative: 200 Clubs machten 2013 beim Vereinswettbewerb mit, den die Sparkasse Schwarzwald-Baar und das Medienhaus SÜDKURIER 2010 erstmals initiierten. Gestern Abend war das große Finale in der Neuen Tonhalle in Villingen. 36 Vereine wurden gekürt und drei weitere mit Sonderpreisen ausgezeichnet. In zwei Kategorien, Leser- und Jury-Preis, wurden die Auszeichnungen vergeben. Die tolle Leser-Beteiligung aus den Vorjahren wurde getoppt. Mit 20 000 Lesern stimmten so viele wie noch nie ab.

Arendt Gruben, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Schwarzwald-Baar, und Stefan Lutz, Chefredakteur des SÜDKURIER, kürten die Gewinner. „Vereine sind das Rückgrat in der Region und auch wir als Tageszeitung sind in der Heimat verwurzelt“, sagte Stefan Lutz. Durch den Abend führte SÜDKURIER-Regionalleiter Norbert Trippl.

Nach Mundelfingen geht in diesem Jahr der zweite Preis aus der Leserabstimmung. 10 000 Euro gibt es für den Sportverein und die Sanierung sowie die Erweiterung des Vereinsheimes. Mehr Leserstimmen erhielt nur die Stadtharmonie Villingen, die 15 000 Euro für die Anschaffung neuer Fasnet-Uniformen bekommt. Groß war der Jubel auch bei der Bläserjugend Grüningen: Sie kam in der Jury-Abstimmung auf Platz eins und durfte 10 000 Euro mit nach Hause nehmen.

Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr ein Jury-Preis ausgelobt. Die Preisträger in dieser Kategorie wurden an einem illustren Ort – im Staatsministerium in Stuttgart – geadelt. 

Erstmals unterstützte Ministerpräsident Winfried Kretschmann den Vereinswettbewerb und signierte die Auszeichnungen eigenhändig. In der Jury saß, neben Vertretern von Sparkasse und SÜDKURIER, ein weiterer Promi – die erfolgreiche Biathletin Simone Hauswald aus Schönwald. Ganz vorne mit dabei standen in der Gunst der Leser auch der Musikverein Polyhymnia Leipferdingen (4000 Euro), der Verein Mukoviszidose (3000 Euro) sowie die Stadtmusik Hüfingen (2000 Euro). Über je 1000 Euro freuen sich die Narrenzunft Frohsinn 1853, Schellenberg-Sport-Club Donaueschingen 1976, der Sportverein Aulfingen, der Sportverein Aasen, der Trägerverein des Kreistierheims Schwarwald-Baar-Kreis sowie der Verein No Limit. Oberbürgermeister Thorsten Frei lobte so viel ehrenamtlichen Einsatz.

Viel Applaus gab es für die Stadtmusik Schwenningen, die Tanzschule Seidel und die Glonkinchen der Glonki-Gilde Villingen, die den Abend musikalisch und tänzerisch umrahmten.

 

Mundelfingen will sein Clubheim ausbauen

Hüfingen SV Mundelfingen will sein Clubheim ausbauen

Hüfingen -  Beim Sportverein packen Groß und Klein mit an. Auch Jugendarbeit soll gefördert werden.

Eine Jubelwelle löst die Nachricht vom Erstrundensieg des SV Mundelfingen beim Vereinswettbewerb des SÜDKURIER aus. Nun hofft man in Mundelfingen natürlich auch auf den Finalsieg.

„Das ist der Wahnsinn“, freute sich Peter Allaut, Vorsitzender beim SV Mundelfingen, über den Sieg in der ersten Runde des Vereinswettbewerbs 2013 der Sparkasse Schwarzwald-Baar und des SÜDKURIER. „Das ist eine Bestätigung für die beeindruckende Leistung unserer Vereinsmitglieder“, so Allaut weiter, „sei es im Bereich der Aktiven- und Jugendarbeit, oder bei der aktuellen Sanierung unseres Vereinsheimes“.

Viele hundert Stunden ehrenamtliche Arbeit wurden parallel zum aufwendigen Sportbetrieb bereits bei den Umbauarbeiten von den Fußballern, Tennisspielern und Freizeitsportlern geleistet. Wenn die umfangreichen Um- und Neubauarbeiten abgeschlossen sind, wird diese Zahl in die Tausende gehen.

„Es ist einfach toll zu sehen“, betont zudem Jugendleiter Uwe Schnottalla, „wie das ganze Dorf hinter unserem Verein steht“. Besonders freut ihn, so Schnottalla im Gespräch mit dem SÜDKURIER, „dass wir unsere Kinder und Jugendlichen in den Umbau ihres Sportheims voll integrieren konnten“.

Während der Pfingstferien durften die Jüngsten unter meisterlicher Anleitung die komplette Elektroinstallation in den vereinseigenen Nebenräumen und Garagen verlegen. Vorab gab es einen Morgen lang eine theoretische Einführung in die Welt der Elektrizität.

 „Das war nicht nur für uns Betreuer, sondern auch für unsere jugendlichen Sportler eine ungemein tolle Erfahrung“, so der seit Jahren für seine erfolgreiche und ideenreiche Jugendarbeit in der Region auffallende Dietmar Schnottalla.

„Das alles können wir aber nur leisten“, so Fußballerchef Peter Allaut, „weil wir eine Vielzahl an überdurchschnittlich engagierten und motivierten Mitglieder haben“. Alleine die Vorstandschaft könnte diese Arbeit nicht stemmen.

Das bereits sichere Preisgeld von 7500 Euro für den Erstrundensieg im Vereinswettbewerb wird nun aber nicht in der Baustelle versickern. „Der Umbau ist durchfinanziert, aber wir bekommen nun natürlich im Spielbetrieb wieder etwas Luft für mehr Investitionen in die Zukunft“, freut sich Allaut.

Dabei denkt er auch an weitere qualifizierte Ausbildungen der Jugendtrainer. Denn Jugendarbeit wird großgeschrieben beim SVM. Über 130 Kinder und Jugendliche tummeln sich in den Abteilungen: Fußball, Tennis und Tanzen unter dem weiten Vereinsdach. „Und etwas kulturelles Erleben“, so Jugendleiter Schnottalla, „könnten wir unseren Jüngsten mit einer interessanten Städtefahrt in der Ferienzeit bieten“.

„Sport ist selbstverständlich der Vereinszweck“, erläutert Schnottalla weiter, „aber wir möchten den Kindern auch andere Werte im sozialen und kulturellen vermitteln“.

Dafür steht eine Partnerschaft mit einer kleinen südamerikanischen Schule, jährliche Inklusionstage mit mehreren Schulen des Schwarzwald-Baar-Kreises und die traditionellen Ferienlager bei befreundeten Vereinen.

 

 

 

 

Wenn das Wetter zum Gegner wird

Schwarzwälder-Bote,20.05.2013

Einen Volltreffer landet der SV Mundelfingen mit seiner Idee zur Widerbelebung des Pfingstfestes.
Von Rainer Bombardi Hüfingen-Mundelfingen.

Der SV Mundelfingen reaktivierte rund um das Sportgelände sein Pfingstfest, das mit seinem typischen Ambiente aus Geschicklichkeit, Geselligkeit, Wettbewerb und Spaß begeisterte. Lediglich das Wetter machte den Organisatoren einen Strich durch die Planungen. Ansonsten war alles wie gehabt und die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Am ersten Tag stand im Kunterbunt-Turnier die Begegnung der Generationen im Fokus. Zwölf Teams zusammengesetzt aus jeweils sechs Spielern traten unterschiedlicher Generationen gegeneinander an.
Jedes Team entsprach einer Nation was den unterhaltsamen Charakter des Wettbewerbs stärkte. Gaudi pur gab es auch während des Ferkelstechens, Maßkrug schubsen, Bierkästen oder Elfmeterschießen. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Jugend.
Die Tennisabteilung hatte einen Geschicklichkeitsparcours aufgebaut und zum Kunterbunt-Turnier eingeladen. Abteilungsleiter Adelbert Gilly und sein Team rückten vor allem den Spaß am Spiel in den Mittelpunkt und waren in ihren Spielen immer bestrebt den Mitwirkenden ein Gefühl für den Tennisball und den Schläger zu geben. Die E-Jugend mit den Teams aus Mundelfingen, Unadingen, Ewattingen und der Sportschule Geisingen richtete ein Turnier aus. Am Nachmittag traf sich die B-Jugend zu einem Einlagespiel.

Stolz auf die Entwicklung der Nachwuchsabteilung ist zudem Jugendleiter Dietmar Schnottalla. In dieser Saison fügen die B-Jugend und die D-Jugend dem Palamares der Meisterschaften zwei weitere Titel hinzu. Die Erfolge der Jugendabteilung – auch in den Spielgemeinschaften mit Döggingen, Hausen vor Wald und Ewattingen ist in den letzten Jahren schier unglaublich und auch auf die konsequente Arbeit der Trainer zurückzuführen, lobt Schnottalla.
Mittelfristig wird sich der anhaltende Erfolg in der Jugendabteilung auch auf die aktiven Mannschaften übertragen ist Schottalla überzeugt. Musikalisch eröffneten am Sonntagmorgen die Hardtegger das Pfingstfest welches an beiden Tagen allerlei Leckereien aus der Mundelfinger Sportlerküche bot.

Pfingstfest des SV feiert ein Comeback (Schwarzwälder-Bote,16.05.2013)

Zwei Jahre lang lag das Pfingstfest des SV Mundelfingen auf Eis, jetzt blüht es wieder auf. Motiviert vom Erfolg im Vorjahr bietet der Sportverein der Bevölkerung über die Festtage eine Alternative, um sich rundherum wohl zu fühlen.

Im Mittelpunkt steht am Pfingstsonntag das im Vorjahr vom Förderverein initiierte "Kunterbuntturnier". Bunt gemischte Mannschaften, zusammengesetzt mit Spielern unabhängig von Alter, Geschlecht und Leistungsstärke treten gegeneinander an. "Die Mischung macht das Team" freut sich der Vorsitzende Peter Allaut. 

Mitglieder diverser Altersgruppen, welche sich bislang nur vom Sehen her kannten, lernen sich näher kennen. Zudem sind in diesem Jahr am Kunterbuntturnier auch Mitglieder der Vereine FC Hausen vor Wald, SV Döggingen oder SV Ewattingen teilnahmeberechtigt.

Das Pfingstfest gilt als klein aber fein und will aktiven Spaß für die gesamte Familie bieten. Es beginnt am Pfingstsonntag um 11.30 Uhr mit einem Frühschoppen und musikalischem Frühlingsgruß der "Hardtegger". Die zweitägige "Geschicklichkeits-Gaudi-Ferkelstechen" und "Maßkrug-Schubsen" beginnt und das Kistenschießen bietet die Chance, seine Leistungen zu einer seltenen Sportart zu testen. 

Die Jugend testet ihre Schusseffizienz im Sieben-Meter-Wettbewerb. Am Abend werden die Sieger des Kunterbuntturniers gekrönt. Der Jugendfußball rückt am Pfingstmontag in den Mittelpunkt. Ab 11 Uhr ist der Festbetrieb geöffnet. Ein E-Jugend-Turnier und ein Match der B-Jugend geben einen Eindruck von der Spielfreude des Nachwuchses. Die vom Förderverein initiierten Gaudi-Spiele vom Vortag werden fortgesetzt und in Finalwettkämpfen die Sieger ermittelt. Ab 15.30 Uhr erleben die Zuschauer den Auftritt der SVM-Jugend-Jazztanzgruppe. 

Den gesamten Tag über ist die Teilnahme an einer Tombola möglich, in der als Hauptpreis eine Fahrt in Richard Böllings Heißluftballon winkt. 

Wer die Abwechslung liebt kommt auch in der Tennisabteilung voll auf seine Kosten. Am Pfingstsonntag gehen die Damen im Heimspiel gegen den SV Liptingen auf Punktejagd. 

Am Sonntag steht die Premiere des SVM Tennis-Kunterbuntturniers auf dem Programm. Alle alters- und Leistungsstufen sind willkommen. 

Zu einem Pfingstturnier des SVM gehört auch die bekannte Sportlerküche. Der Verein verwöhnt seine Gäste während beiden Tagen mit Leckerem vom Holzkohlegrill, 

weiteren kulinarischen Genüssen und einem reichhaltigen Angebot in der Kaffeestube.

Clubhaussanierung (Südkurrier 16.03.2013)

Sportheim wird ein Schmuckstück 

Hüfingen - Die Fußballer im größten Hüfinger Ortsteil trauen sich etwas. Weit über eine viertel Million Euro nehmen sie in die Hand, um neuen Wind in ihre vereinseigenen Räume im Clubhaus zu bringen.

Doch denken sie dabei nicht nur an sich. „Der gesellschaftlichen Position unseres Vereines in Mundelfingen bewusst“, so Peter Allaut, seit 14 Jahren Vorsitzender, „wollen wir auch der Allgemeinheit etwas Besonderes bieten.“

Zum Beispiel eine neue, attraktive Gaststätte. Bedarf gibt es in der 700-Seelen-Gemeinde. Dies umso mehr, als vor wenigen Wochen die „Kölner Stuben“ dicht machten. Mit fachkundiger Beratung von erfahrenen Restauranteinrichtern machen sie sich ans Werk. Gemütlich und einladend soll der neue Gastraum werden. Wo heute noch das schnöde Flair einer alten Bahnhofgaststätte den auswärtigen Besucher schnell vertreibt, sollen Ende des Jahres schnuckelige und gemütliche Sitzecken die Gäste aus Mundelfingen und Umgebung locken. Eine moderne, ansprechende Kombination aus Holz, Fliesen und Stuck soll ein ansprechendes Ambiente schaffen.

Bereits seit Wochen laufen die Personalplanungen, um möglichst kundenfreundliche Öffnungszeiten anbieten zu können. Unterstützt werden die engagierten Sportler mit großzügigen Zuschüssen von Stadt und Sportbund. Doch ein Drittel der Kosten müssen sie selbst schultern. Dies alles ist nur mit aktiver Selbsthilfe möglich. Über 5000 Arbeitsstunden müssen die Kicker im Blaumann, anstelle im Trainingsanzug verbringen. Doch auch dies ist kein Problem. Bereits wenige Wochen nach Arbeitsbeginn listet die Vereinsuhr knapp unter 1000 Stunden auf, in denen die Monteure, Trockenbauer und Zimmerer des Vereins in den Abend- und Wochenendstunden geschuftet haben. Eine Besonderheit in der Region. Gefeiert wird zum 60. aber auch: Das SVM-Kunterbunt-Wochenende am ersten Juniwochenende verspricht nicht nur hohen Unterhaltungswert, sondern ein enges Miteinander von älteren Fußballern und dem Nachwuchs. Dort starten nur altersgemischte Mannschaften zwischen fünf und fünfzig Jahren.